Große Freude bei der A-Jugend zum Einzug in die Bezirksoberliga. Foto: Marco Westphal
Bereit für die Oberliga, männliche C-Jugend. Foto: JSG TL

Mitten in der Corona-Pandemie kann die JSG Tecklenburger Land den bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Vereinsgeschichte feiern: Die männliche C-Jugend hat sich am Samstag für die höchstmögliche Liga in ihrer Altersklasse qualifiziert. Auch wenn die finale Qualifikation am Ende kampflos erfolgte weil der Gegner aus Senden nicht angetreten ist, traf sich die Mannschaft am Samstag in der Lengericher Dreifachhalle zu einem mannschaftsinternen Trainingsspiel und einer kleinen Aufstiegsfeier. In den vergangenen Wochen musste sich das Team in der Kreisqualifikation gegen Ibbenbüren, Roxel und Emsdetten beweisen. Gemeinsam mit der JSG Ibbenbüren, dem TV Emsdetten und der C-Jugend von Sparta Münster wollen die Jungs aus Lengerich, Ladbergen und Kattenvenne den Handballkreis Münsterland in der Oberliga vertreten. Wer die weiteren Gegner dort sein werden steht aktuell noch nicht fest, da die genaue Ligaeinteilung noch nicht veröffentlicht wurde. Die ein oder andere Nachwuchsmannschaft der heimischen Bundesligateams dürfte aber dabei sein. Das aus Stefan Brüning, Christian Scherer, Nina Wiemann und Tim Wiemann bestehende Trainerteam blickt mit gemischten Gefühlen auf die ab November anstehenden Aufgaben in der neuen Liga: „Wir sind gespannt, was uns in der Oberliga erwartet und hoffen, den ein oder anderen Gegner etwas ärgern zu können. Der Zusammenhalt in der Truppe ist super und wir haben talentierte Jungs in der Mannschaft.“ Bei aller Freude und Euphorie bleibt aber auch hier die Angst, dass die Saison aufgrund der Pandemielage erneut vorzeitig abgebrochen werden muss oder gar nicht erst starten kann. „Das wäre sehr schade. Wir sind aber sehr dankbar, dass wir die Quali überhaupt spielen konnten und hoffen, dass wir in vier Wochen in der Liga starten können“. Aufgrund der kürzeren Saison wird es im Handballbezirk Westfalen drei parallele Oberligastaffeln geben. Das Prozedere der Qualifikation war deswegen deutlich eingekürzt und vereinfacht worden.

Mit 31:24 (13:15) besiegte die männliche A-Jugend die JSG HB Ibbenbüren am Samstag in der heimischen Rotthalle und zieht damit in die neu geschaffene Bezirksoberliga, welche die bisherige Verbandsliga ablöst ein. Lange Zeit sah es allerdings nicht nach einem Sieg der Jungs um den glänzenden Anton Gottfried aus, so verschliefen die Jungs den Start komplett und lagen bereits nach 15 Minuten mit 5:10 im Hintertreffen. Bis zur Halbzeit arbeiteten sich die die JSG Jungs mühevoll auf 13:15 heran. Auch in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit tat sich die JSG noch schwer, nach einer Umstellung in der Abwehr ließ die Mannschaft in den letzten 20 Minuten des Spiels allerdings nur noch 4  7-Meter Gegentore zu und fand so auch im Angriffsspiel zu ihrer Sicherheit zurück. Am Ende reichten diese 20 Minuten dann für einen souveränen Sieg. „Unsere Jungs haben uns wieder mal doppelt Überrascht, zunächst mit dem verschlafenen Start, obwohl wir unter der Woche vor dem Gegner deutlich gewarnt hatten. Das dann aber am Ende nochmal mit so einer Monster Mentalität zu biegen war schon sehr Beeindruckend.“  So Veit Kämper aus dem JSG Trainerteam

Nach dem unglücklichen Unentschieden gegen die SGH Steinfurt am vorletzten Wochenende stand am Sonntag das letzte Qualifikationsspiel der weiblichen B Jugend gegen den TV Friesen Telgte an. Da bei einem Sieg noch die Qualifikation für die Bezirksoberliga möglich war machten sich die Mädels hochmotiviert auf den Weg nach Telgte. Von Beginn an ließen sie dann auch keine Zweifel daran aufkommen das sie das Spiel gewinnen wollten. Nach 25 Minuten ging es mit 7 Toren Vorsprung (17:10) in die Kabinen. Dank einer nochmal verbesserten Abwehr mussten die JSG Mädels in der zweiten Halbzeit nur noch 5 Gegentore hinnehmen und gewinnen das Spiel hochverdient mit 32:15. Leider verpasst die Mannschaft trotz der tollen Leistung den Einzug in die Bezirksoberliga und geht in der kommenden Saison in der Münsterlandliga auf Punktejagd.