Die Trainer der JSG Tecklenburger Land nutzten den spielfreien Karnevalssonntag, um sich im ersten JSG-Workshop des neues Jahres frische Impulse für den Trainingsalltag zu holen. In der Lengericher Dreifachsporthalle ließen sich über 20 Trainer auf den neuesten Stand in Sachen individuelle Abwehrschulung bringen. Als Dozent war der A-Lizenzinhaber Hans-Peter Müller aus Gevelsberg ins Tecklenburger Land gekommen. Er zeigte den Trainern in vielen praktischen Übungen auf, wo aktuell der Fokus im Abwehrspiel liegt und wie man dessen Umsetzung am effizientesten vermitteln kann. 

Für die Verantwortlichen der Jugendspielgemeinschaft ist es wichtig, ihre über 50 Jugendtrainer nach und nach immer weiter aus- und fortzubilden und den Kindern und Jugendlichen so ein noch attraktiveres Training anzubieten. Neben der Trainerausbildung werden die Hallen in Ladbergen, Lengerich und Kattenvenne kontinuierlich mit entsprechenden Trainingsutensilien ausgestattet. Außerdem wird in vielen Altersklassen von Minis bis A-Jugend bereits ein separates Koordinationstraining angeboten und sehr gut angenommen. Dieses soll im nächsten Jahr möglichst auf alle Altersklassen ausgeweitet werden. 

Nachdem die Spielerzahlen in den ersten Jahren nach der Gründung 2016 leicht rückläufig waren, steigt die Zahl der Aktiven nun stetig. Aktuell sind 325 Kinder und Jugendliche von 4-18 Jahren in über 20 gemeldeten Mannschaften aktiv. Die JSG Tecklenburger Land ist damit einer der wenigen Vereine im Umkreis, der in allen Altersklassen sowohl im weiblichen als auch im männlichen Bereich eine oder mehrere Mannschaften im regelmäßigen Spielbetrieb stellen kann. 

Für die Zukunft ist eine noch stärkere Kooperation mit den örtlichen Schulen und Kindergärten geplant. Mit Hilfe der FSJler und JSG-Trainer konnte hier in den letzten Monaten bereits weiterer Nachwuchs akquiriert werden. 

Für die Trainer der Jugendspielgemeinschaft wird es im Laufe des Jahres weitere Fortbildungsmöglichkeiten geben. Durch all diese Maßnahmen erhoffen sich die Verantwortlichen gut für die Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein und so Handball als Mannschaftssport in der Region weiter nach vorne zu treiben.